Welche Terrassenüberdachung passt zu mir? Die verschiedenen Sorten für jeden Stil und jedes Budget 

Welche Terrassenüberdachung passt zu mir? Die verschiedenen Sorten für jeden Stil und jedes Budget 

Der Traum vom endlosen Sommer im eigenen Garten endet oft abrupt mit dem ersten Regenschauer. Man flüchtet hastig nach drinnen. Dabei könnte man einfach sitzen bleiben und dem Prasseln lauschen. Eine Terrassenüberdachung ist die Lösung für genau dieses Problem. Sie macht unabhängig vom Wetterbericht. Doch wer sich einmal mit dem Thema beschäftigt, steht schnell vor einem riesigen Berg an Möglichkeiten. Holz oder Metall? Echtes Glas oder doch lieber Kunststoff? Die Auswahl erschlägt einen fast. Dabei ist die Entscheidung gar nicht so schwer, wenn man die eigenen Bedürfnisse kennt. Es geht um den persönlichen Geschmack, die Architektur des Hauses und natürlich auch um den Geldbeutel.

Natürlicher Charme für handwerklich Begabte

Holz ist der Klassiker schlechthin bei verschiedene sorten Terrassenüberdachungen. Es strahlt eine wunderbare Wärme aus und sorgt sofort für Gemütlichkeit. Wer ein älteres Haus oder einen Garten im Landhausstil besitzt, liegt hiermit fast immer richtig. Leimholz ist hier das Material der Stunde, da es sich kaum verzieht und sehr tragfähig ist. Ein großer Vorteil ist der Preis. Holzkonstruktionen sind oft deutlich günstiger als die Konkurrenz aus Metall. Zudem können geübte Heimwerker hier selbst Hand anlegen und stolz auf das eigene Werk sein. Das spart Montagekosten. Aber Vorsicht ist geboten. Holz lebt und arbeitet. Es verlangt nach regelmäßiger Aufmerksamkeit. Wer nicht bereit ist, alle paar Jahre zum Pinsel zu greifen und zu lasieren, wird wenig Freude daran haben. Die Witterung setzt dem Material zu. Es vergraut mit der Zeit oder bekommt Risse. Wer diesen rustikalen Look mag, lehnt sich entspannt zurück.

Kühle Eleganz für Wartungsmuffel

Ganz anders verhält es sich mit Aluminium. Dieses Material dieser Überdachung ist der Liebling moderner Architekten. Es ist leicht. Es ist extrem stabil. Und vor allem ist es absolut faulheitsfreundlich. Einmal aufgebaut, hat man für Jahrzehnte Ruhe. Kein Streichen. Kein Schleifen. Es rostet nicht und modert nicht. Ein feuchtes Tuch reicht zur Reinigung völlig aus. Die Profile sind oft sehr schlank, was für eine luftige Optik sorgt und wenig Licht schluckt. Das passt hervorragend zu Neubauten mit klaren Linien. Aber auch als Kontrast zu einem alten Klinkerbau kann das sehr spannend aussehen. Farblich ist dank Pulverbeschichtung fast alles möglich, wobei dunkles Anthrazit gerade hoch im Kurs steht. Natürlich schlägt sich dieser Komfort im Preis nieder. Aluminium ist in der Anschaffung spürbar teurer als Holz.

Der freie Blick nach oben entscheidet

Das Gestell ist aber nur die halbe Miete. Was kommt eigentlich oben drauf? Hier scheiden sich die Geister oft am Budget. Sicherheitsglas ist die absolute Königsklasse. Es ist schwer und teuer, aber es bietet den ungetrübten Blick in den Sternenhimmel. Zudem prasselt der Regen darauf sehr leise und angenehm. Das wirkt beruhigend. Zudem lässt es sich sehr leicht reinigen, da Schmutz auf der glatten Fläche kaum haftet. Wer aber auf das Geld achten muss, greift oft zu Doppelstegplatten aus Kunststoff oder Polycarbonat. Diese sind leicht und günstig. Moderne Varianten sind optisch kaum noch von Glas zu unterscheiden. Sie haben aber einen Haken. Bei starkem Regen kann es darunter laut werden wie in einer Trommel. Und sie neigen dazu, im Laufe der Jahre durch die UV-Strahlung leicht milchig zu werden. Auch die Hitzeentwicklung ist ein Thema.

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