Wassermelone pflanzen: So gelingt die eigene Ernte im Garten
Wassermelone pflanzen bringt Sommerfreude in den eigenen Garten. Diese Frucht ist bekannt für ihren süßen Geschmack und das saftige Fruchtfleisch. Immer mehr Menschen möchten Wassermelonen nicht nur kaufen, sondern selbst anbauen. Mit ein wenig Geduld und den richtigen Tipps ist die eigene Ernte möglich. Hier erfährst du, wie du beim Anpflanzen von Wassermelonen erfolgreich bist.
Die richtige Sorte für den Anbau finden
Es gibt viele verschiedene Sorten von Wassermelonen. Nicht jede Sorte eignet sich für das Klima in Deutschland, doch einige wachsen auch hier gut. Besonders kleine Sorten mit kurzer Wachstumszeit sind eine gute Wahl für das eigene Beet oder für große Töpfe. Sorten wie „Sugar Baby“ oder „Mini Love“ wachsen schnell und bringen auch bei weniger Sonne Früchte. Wichtig ist, dass die Pflanze an den Standort und das Klima angepasst ist. So steigen die Chancen auf eine saftige Ernte im Sommer.
Standort und Boden für kräftige Pflanzen
Der Standort ist sehr wichtig, wenn du Wassermelone pflanzen willst. Die Pflanze braucht viel Licht und Wärme. Ein Platz in der vollen Sonne ist am besten geeignet. Wassermelonen lieben lockeren, nährstoffreichen Boden, der Wasser gut speichern kann, aber nicht zu lange nass bleibt. Ein leicht sandiger Lehmboden ist oft ideal. Vor dem Pflanzen kannst du den Boden mit etwas Kompost verbessern. So bekommt die Pflanze viele Nährstoffe für ein kräftiges Wachstum.
Die Aussaat und das erste Wachstum der Wassermelone
Anfang Mai ist die perfekte Zeit, um mit der Aussaat der Wassermelone zu beginnen. Zuerst kannst du die Samen zuhause im warmen Zimmer in Töpfe legen. Lege zwei bis drei Samen ca. zwei Zentimeter tief in die Erde. Nach dem Keimen wächst aus jedem Samen ein kleiner Pflanzentrieb. Wähle später nur die stärkste Pflanze aus und lasse die anderen vorsichtig weg. Nach den letzten kalten Nächten geht es ins Freie. Warme Temperaturen und keine Gefahr von Frost sind dabei wichtig für junge Wassermelonenpflanzen. Pflanze die Jungpflanzen am besten mit reichlich Abstand ins Beet, denn die Ranken brauchen viel Platz zum Wachsen.
Pflege und Erntezeit der Wassermelone
Eine Wassermelonenpflanze braucht regelmäßig Wasser. Vor allem an heißen Tagen will sie nicht trocken stehen. Achte darauf, dass der Boden feucht aber nicht nass ist. Wenn die Pflanze Blüten und erste Früchte zeigt, kannst du einmal alle zwei Wochen etwas organischen Dünger geben. Die Blätter und Früchte profitieren von einem geschützten Platz, zum Beispiel auf Stroh oder einer Mulchschicht. So liegen sie nicht direkt auf der Erde, werden schön sauber und faulen nicht so leicht. Ab Juli bilden sich grüne Wassermelonen. Sie sind reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen und die Unterseite gelblich ist. Nun kannst du die süßen Früchte vorsichtig ernten.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Wassermelone pflanzen
- Wie groß wird eine Wassermelonenpflanze? Eine Wassermelonenpflanze kann mehrere Meter lange Ranken bilden. Für eine Pflanze solltest du mindestens einen Quadratmeter Platz einplanen.
- Muss ich Wassermelonen befruchten? Wassermelonen haben männliche und weibliche Blüten. Insekten wie Bienen übernehmen die Bestäubung. Du musst also nur selten selbst helfen.
- Ist der Anbau von Wassermelonen im Topf möglich? Wassermelone pflanzen geht auch im Topf, wenn dieser sehr groß ist. Der Topf braucht eine Tiefe von mindestens 30 Zentimetern und guten Ablauf für überschüssiges Wasser.
- Wann ist die beste Zeit, um die Wassermelonen zu ernten? Die beste Erntezeit ist, wenn die Früchte bei leichtem Klopfen hohl klingen und eine gelbliche Stelle an der Unterseite haben. Meist ist dies zwischen August und September der Fall.
- Brauchen Wassermelonen viel Sonne? Wassermelonen brauchen viel Sonne. Je mehr Sonnenstunden, desto besser wachsen die Pflanzen und desto süßer werden die Früchte.
